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Transkript:

Hallo und herzlich willkommen bei diesem ersten Video im neuen Jahr. Und es geht gleich um etwas Spannendes. Denn Semrush hat seine neueste Ranking Studie herausgebracht. Und auch wenn solche Studien, wie Sie selber sagen, ja immer etwas kontrovers sind und auch sehr davon beeinflusst sind, welche Daten inkludiert werden, sind sie, wie ich finde, dennoch immer sehr, sehr spannend zu lesen. Ich glaube, Semrush hat diesmal circa 16.000 englischsprachige Wörter inkludiert und circa 300.000 organische Positionen dabei analysiert und auch Domains rausgenommen wie Wikipedia oder YouTube. Aber ganz ehrlich wer mehr zur Methodik wissen will, der kann das bitte in der Studie nachlesen. Die Studie hat insgesamt ungefähr 98 Seiten und selbst wenn ich es noch nicht ganz durch bin, wollte ich einfach mir schon mal drei Themen raussuchen, die ich kurz in diesem Video besprechen möchte, um euch einfach mehr Lust auf diese Studie zu machen. Die erste Abbildung ist die Executive Summary der wichtigsten Rankingfaktoren und hier sieht man vor allen Dingen Themen wie Content, Relevanz, eine Menge an Domain bzw. URL Faktoren oder Backlinkfaktoren, aber keine User Experience oder User Signals. Und obwohl ich gerade das Thema User Experience und vor allem Mobile gar nicht klein reden möchte, ist es dennoch interessant zu sehen, dass unter den ersten 15 Faktoren eher die klassischen altbekannten Themen sind. Allerdings sollte man auch bedenken, dass dies eine globale Studie ist und einzelne Themen in unterschiedlichen Branchen sicherlich auch anders ausgeprägt sein können.

Und auch wenn das nicht sofort auffällt, aber sieben der 16 Faktoren haben wieder etwas mit Backlinks zu tun. Das nur mal so am Rande. Fazit ist aber Im Grunde ist es immer noch relevanter Text, die klassischen OnPage Themen und Links, das bleiben die stärksten Faktoren. Daran hat sich also gar nicht so viel geändert. Und darum gehen wir mal weiter auf die zweite Abbildung. Eine weitere Grafik, die ich spannend finde und deswegen nämlich auch ausgewählt habe, ist die der Contentfaktoren. Und ich möchte hier gar nicht so sehr auf die Oberen eingehen, sondern eher auf zwei negativ behaftete Faktoren, nämlich die das Contentalters und der Title Wordcount. Das Thema Content Alter leuchtet mir persönlich total ein und mich wundert es fast, dass es eigentlich nicht noch stärker ist. Aber es ist ja wie gesagt auch eine globale Studie. Gerade wenn ihr ein Anbieter seid, wo Evergreen Content in Form von Lexika oder Ratgebern immer wieder geprüft werden müssen, solltet ihr eine Contentaktualisierungsstrategie haben. Sonst ist euer Content einfach irgendwann zu alt, um vertrauenswürdig und vor allem relevant zu sein. Die Frage, die ich mir immer wieder stelle, ist würde ich einem Artikel über einem über ein Problem vertrauen oder glauben, der 3 bis 5 Jahre alt ist? Es geht jetzt nicht um diese unnützen Fake Aktualisierungen von Daten, und auch sicherlich weist die Studie einerseits darauf hin, dass es leider keine Unterteilung gibt zwischen, ich sag mal, trendigen und Evergreen-Inhalten oder Anfragen. Und das ist andererseits auch aus ihrer Sicht keine feste Korrelation zum Thema Content Alter gibt. Dennoch glaube ich aber schon, dass da ein Zusammenhang eben bezüglich der textlichen Relevanz besteht.

Gerade in Bereichen, wo Wissen immer noch entwickelt wird, wo es durch Studien oder ähnlichen Forschungssachen zu Veränderungen kommt. Wenn eure Themen sich also bewegen und neue Erkenntnisse aufkommen, sollten diese einfach textlich in Relevanz inkludiert werden. Ja, und da braucht es eben die Aktualisierungsstrategie. An einer anderen Stelle in der Studie, haben Sie geschrieben, dass im Durchschnitt der Content in den Top Ten, nicht älter als 714 Tage ist, also knapp zwei Jahre. Das finde ich, das sollte man, wenn man so ein Contentportal hat, durchaus im Kopf haben. Ja und klar ist eine Komplettlösung von einem Videospiel immer die gleiche. Die verändert sich nicht wirklich und die brauchen nicht aktualisiert werden. Aber es gibt schon, glaube ich, branchenspezifisch eben Bereiche, wo es Sinn hat, da noch mal reinzugehen und dann eben wirklich dafür Sorge zu tragen, dass der Content regelmäßig aktualisiert wird, damit er relevant bleibt. So, und ein anderes spannendes Thema, was ich angesprochen habe, ist das ganze Thema Title Wordcount. Denn noch immer finde ich, ist die Snippet Optimierung sehr, sehr oft als Basic abgetan. Ja, es ist eine einfache Aufgabe, gar keine Frage. Und nichtsdestotrotz ist das Snippet und damit auch der Title immer noch der Fahrstuhl Pitch im SEO und daher sollten wir einfach darauf achten, dass dieses Snippet dem natürlichen SuchIntent entspricht und daran ausgerichtet ist, lesbar ist und das kann sich einfach über die Zeit auch mal ändern. Deswegen hat es immer wieder Sinn, auch mal sich seine Snippets anzugucken von Zeit zu Zeit und sie einfach dem Intent, auch dem, was man in den Serps sieht, anzupassen.

Und dann noch kurz ein Kommentar zu dem ganzen Bereich URL und Domainfaktoren. Denn unter den Top 16 Faktoren der Zusammenfassung waren auch aus diesem Bereich sieben Faktoren. Und damit war der Bereich genauso stark vertreten wie der gesamte Backlinkbereich. Was viele Unternehmen einfach verstehen müssen, ist, dass SEO die Domain immer als Ganzes sieht. Wenn man sieht, dass beispielsweise die Anzahl an Top 20 Positionen auf URL Ebene genauso wie auf Domainebene so weit vorne in einer Studie ist, dann versteht man vielleicht auch ein bisschen, warum im SEO immer wieder darauf gedrungen wird, Content zu allen Bereichen, zu allen möglichen relevanten Bereichen der Branche zu machen. Selbst wenn Sie im ersten Blick etwas weiter weg von der Conversion sind. Die Studie sagt an einer Stelle etwas sehr Spannendes “We discovered that high ranking pages tend to have more top ten spots for other Keywords compared to lower ranking pages.”. Also beginnen URLs einfach langfristig damit, für eine Domain Traffic positiv zu erzeugen, kann sich das einfach auf die gesamte Domain auswirken, weil trust entsteht, weil es ein gutes Signal ist. Oder wie die Studie an anderer Stelle sagt “It can lead to ripple effects, where you might proof your content to be ideal.”

Darüber sollte man einfach mal nachdenken. Klar ist der Anspruch an Content heute deutlich größer und Commodity Content wird einfach immer weniger wert. Google kann das mittlerweile und wird es auch zukünftig mit Sicherheit stärker selber generieren und deswegen ist das nach bzw. auch mit Blick auf SGE ein wichtiges Thema. Worin sich SEO nicht grundsätzlich verändert hat. So dass vielleicht mal ganz kurz als erster Eindruck zu der Studie. Wie gesagt, da sind viele spannende Punkte dabei, die man einfach mal nur so beiläufig, dann im Prinzip liest oder die erwähnt werden. Ja, beispielsweise, dass die Top Ten Rankings 21 % mehr Images haben als alle anderen in den Top 20 oder dass mit Bezug auf Content Länge, wie wir alle wissen, ja, es gibt keine kein Rankingfaktor Content Länge und trotzdem ist es immer wieder spannend, wenn die Top Ten im Vergleich zu den anderen auf der Seite zwei mehr Content haben im Durchschnitt als alle anderen. Ich glaube, der Average lag da irgendwo bei 1400 Wörtern im Schnitt. Ja, also auch das einfach wieder spannend, nur so zu lesen. Von daher, wenn ihr diese Studie euch noch nicht angeguckt habt, dann macht das einfach. Das Wochenende steht bevor, Schaut euch die Studie an, ich lese auch noch ein bisschen drin rum und von daher viel Spaß damit. Macht’s gut und bis bald.